Bericht über die Gerichtsfahrt

Wie bereits in den letzten Jahren hat unser Fachbereich auch in diesem Jahr interessierten Studierenden eine kostenfreie Fahrt nach Karlsruhe angeboten auf der sowohl der Bundesgerichtshof als auch das Verfassungsgericht besucht worden sind.

Um den straffen Tagesplan gut zu schaffen, trafen wir uns bereits um 07:15 Uhr am Campus, um unsere Busfahrt nach Karlsruhe anzutreten.

Gegen 10 Uhr kamen wir dort etwas verspätet an und starteten unseren Tag im Bundesgerichtshof, wo wir zuallererst unsere Personalausweise gegen Besucherausweise tauschen mussten. Wir gingen zunächst ins Palais, in welchem sich der älteste Teil des Gerichts befindet. Dort konnten wir uns einige Sitzungsäle anschauen und bekamen einen Eindruck über den Aufbau, die Arbeitsweise und die Wahl des Gerichts.

Weiter ging es von dort aus in einen neueren Gebäudeteil, wo wir einen weiteren Saal, sowie die Bibliothek (diese ist übrigens öffentlich und umfasst ca. 500.000 Präsenzexemplare) angeschaut haben, bevor der Besuch des BGH seinen Abschluss in einem Abstecher zum integrierten rechtshistorischen Museum fand.

Nach der Mittagspause, die von einem Großteil von uns auf dem Weihnachtsmarkt verbracht wurde, ging es gut gestärkt weiter zum provisorischen Sitz des Bundesverfassungsgerichts, der sich auf einem ehemaligen Bundeswehrgelände ca. zehn Fahrminuten vom BGH entfernt befindet (Hauptsitz in der Innenstadt wird bis 2013 saniert).

Auch hier konnten wir uns unter der Leitung einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin den Sitzungsaal, sowie den Besprechungsraum der Richter und die Präsenzbibliothek (die im Provisorium recht überschaulich ist) angucken.

Nach einer Fragerunde und Gruppenbild im Sitzungsaal fuhren wir um 16 Uhr zurück nach Frankfurt.

 

Abschließend kann man sagen, dass es ein sehr gelungener Ausflug mit netten Kommilitonen war, den ich nur weiterempfehlen kann. Schade ist sicherlich, dass doch einige der Angemeldeten aus unterschiedlichsten Gründen nicht teilgenommen haben, so dass ein großer Teil der ohnehin knappen Teilnahmeplätze ungenutzt blieb.

Bericht von Caro Surup

 

 

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