Hochschulgruppen im Fachschaftsrat

Momentan sitzen im Fachschaftsrat Jura 9 Mitglieder aus 4 verschiedenen Hochschulgruppen.  Davon entfallen drei Sitze auf die „Gemeinsame Liste Rechtswissenschaft“, jeweils zwei auf den „RCDS“, die „Kritischen JuristInnen“ und die „Jusos im Recht“.

Hier sollen die einzelnen Gruppen kurz vorgestellt werden:

Gemeinsame Liste Rechtswissenschaft

Geimesame List Logo

 

 

Die Gemeinsame Liste Rechtswissenschaft ist eine Hochschulgruppe, die sich keiner politischen Gruppierung zugehörig fühlt und deren Ziel es ist, die Fachschaft möglichst aktiv zu gestalten. Sie hat sich im Jahr 2017 aus den Giraffen und der LHG gebildet.

Unsere Interesse bezieht sich darauf, in den Projekten der Fachschaft aktiv mitzuarbeiten und sich in diesen zu engagieren.

RCDS

Logo: RCDS HochschulgruppeWer sind wir?

Der RCDS (Ring Christlich-Demokratischer Studenten) ist eine deutschlandweit aktive politische Hochschulgruppe, welche sich seit 60 Jahren für Eure Belange und Interessen stark macht. Damit ist der RCDS der bundesweit älteste und einflussreichste Studierendenverband.

Wir setzen uns an der Universität für bessere Studienbedingungen, mehr Transparenz und mehr Mitspracherecht für Euch ein. Dabei bauen wir unsere Grundüberzeugung auf dem christlich-demokratischen Menschenbild auf, sind aber trotz inhaltlicher Nähe von den christdemokratischen Volksparteien unabhängig und stolz darauf, in manchen Punkten auch offen anderer Meinung zu sein.

Was tun wir?

Der RCDS ist als eine der im Studierendenparlament und in den Fachschaften vertretenen Gruppen ständig bestrebt, Eure Semesterbeiträge sinnvoll zu verwenden und Eure Studiensituation stetig zu verbessern. Darum hat der AStA auf Grund unseres Einsatzes einen Rechenschaftsbericht über die Verwendung Eurer studentischen Gelder abzulegen. Auf Initiative des RCDS wurde die Sozialberatung um eine fachkompetente Stipendienberatung erweitert. Weiterhin sind wir bemüht Euch in Eurem Studienalltag zu unterstützen, indem wir Euch Broschüren zum Thema BaföG, Sozialinfo, Auslandsstudium und Studieren mit Kind zur Verfügung stellen.

www.rcds-frankfurt.de

Kritische JuristInnen

Logo: Kritische JuristInnen

Wider universitäres Wiederkäuen! Für mehr juristischen Denksport!

Wir verstehen unter einem Rechtsstudium mehr als nur das Erlernen von Dogmatik und Prüfungsschemata – Recht ist ein gesellschaftliches Phänomen, das nicht als neutrale Instanz über uns schwebt. Stattdessen ist Recht ein grundlegendes gesellschaftsstrukturierendes Moment, das asymmetrische Herrschaftsverhältnisse begründet und eine spezifische Wissensordnung festschreibt. Eine kritische Auseinandersetzung mit Recht und Rechtswissenschaft, die das Verhältnis von Recht und Gesellschaft thematisiert, ist daher unserer Meinung nach eine Notwendigkeit für ein reflektiertes Jurastudium.

Die Universität Frankfurt am Main steht in der Tradition der Kritischen Theorie, die nicht nur bei den Gesellschaftswissenschaften und in der Philosophie, sondern auch in unserem Fachbereich Rechtswissenschaft ihre Spuren hinterlassen hat. An unserem Fachbereich gibt es ein umfangreiches Grundlagenstudium, rechtstheoretische Seminare und viele Professuren mit Schwerpunkten, die fernab des rechtswissenschaftlichen Mainstreams liegen. Hierfür ist die Frankfurter Uni weltweit bekannt. Doch auch bei uns werden die kritischen Ansätze immer stärker in den Hintergrund gedrängt und pensionierte Profs mit konformeren Schwerpunkten nachbesetzt. Als Kritische JuristInnen sehen wir uns in der gesellschaftskritischen Tradition unseres Fachbereichs und treten für ein theoretisch und sozialwissenschaftlich fundiertes, selbstbestimmtes Studium ein.

Die Fachschaftsliste der Kritischen JuristInnen wird vom Arbeitskreis kritischer Jurist_innen (akj) an der Uni Frankfurt unterstützt. Der akj-Frankfurt ist Teil des Bundesarbeitskreises kritischer Juragruppen (BAKJ), Seit der Gründung des BAKJ 1989 veranstaltet er regelmäßig rechtspolitische Kongresse. Daneben ist der BAKJ seit 1997 Mitherausgeber der Zeitschrift Forum Recht (forum-recht-online.de)

Weitere Infos unter: akjffm.blogsport.de oder facebook.com/akjffm
Mail: akj-frankfurt[at].de

Juso Hochschulgruppe

Logo: Juso HochschulgruppeWer sind wir?

Die Juso- Hochschulgruppe ist eine basisdemokratische Hochschulgruppe (HSG) der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Sie vereinigt Menschen verschiedener Glaubens- und Denkrichtungen, die sich zu Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität, zur gesellschaftlichen Gleichheit aller Menschen und zur Bewahrung der natürlichen Umwelt bekennen. Sie orientiert sich an den Leitlinien des demokratischen Sozialismus im Sinne der Sozialdemokratie. Die Juso- Hochschulgruppe steht den Werten der Jusos und der SPD nahe, ohne eine direkte Untergruppierung darzustellen. Sie agiert unabhängig von Parteiinteressen.

Wofür stehen wir?Reiche Eltern für alle

Wir stehen für eine starke studentische Selbstverwaltung, damit eure Beiträge in eurem Interesse verwendet werden.
Bildung ist für die Juso-Hochschulgruppe ein hohes gesellschaftliches Gut. Die Universität soll ein Ort der Bildung und Forschung sein und sich klar von einer rein marktorientierten Ausbildungsstätte unterscheiden. Dabei setzen wir uns für einen breiten Hochschulzugang für möglichst viele junge Menschen ein.

Wir lehnen jede Art von Studiengebühren ab. Sie erschweren vielen Studierenden den Hochschulzugang und sorgen dafür, dass das Recht auf Bildung eine Frage des Geldbeutels wird. Das darf nicht sein! In den vergangenen Protesten haben wir uns stark dafür eingesetzt, dass Studiengebühren wieder abgeschafft werden. Nun sind sie in Hessen zwar aufgehoben, aber wir bleiben wachsam gegenüber Tendenzen seitens der Landesregierung, Studiengebühren wieder „versteckt“ einzuführen.

Die Freiheit der Lehre und Forschung an der Goethe-Universität ist unsere oberste Verpflichtung! Der gesellschaftliche Beitrag unserer Universität soll ihre Unabhängigkeit sein. Deshalb stehen wir der leider zunehmenden Tendenz auch an unserem Fachbereich Stifungsprofessuren einzuführen sehr kritisch gegenüber. Die Goethe-Universität soll ihren Studierenden die Möglichkeit eröffnen frei von Marktprinzipien Zugang zu Forschung und kritischer Lehre zu erhalten.

Entsprechend wollen wir auch weiterhin den Umgang mit den Kürzungen im Rahmen des Hochschulpaktes, durch die auch unser Fachbereich in besonderem Maße betroffen ist, kritisch hinterfragen.

Weiter Infos unter:
www.jusos-uni-frankfurt.de oder www.facebook.com/jusos.uni.frankfurt

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